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Rechtsextreme Gewalt? Wo? PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Nachwuchstalent   
Dienstag, 22. November 2011 um 20:15 Uhr

 

Die rechtsextreme Gewalt ist wieder da. Lange Jahre hat sie sich versteckt, in den hinteren Ecken der Gesellschaft, ganz weit weg von den Schlagzeilen der großen Medien. Man hätte fast sagen können, dass Diskussionen über rechte Gewalt nicht mehr zeitgemäß wären.

Nein, die rechte Gewalt hat sich in den letzten Jahren nicht in den Vordergrund gespielt. Viel interessanter, als quasi-Wachstumssektor, war für die großen Medien die sprießende islamistische, aber auch die linksextreme Gewalt: Von Linken angegriffene Polizeibeamte, der autonome linke Block, linke Gegendemonstranten, die friedliche rechte Demonstranten angreifen, linke Steinewerfer und – ganz aktuell – linke Molotov-Cocktails an Bahngleisen als Protest gegen Krieg und ganz allgemein „gegen das System“; Vergleiche mit der RAF wurden gezogen: Das waren die dominierenden Schlagzeilen der letzten Jahre.

 

Unsere Gesellschaft und unsere Meinungen werden zu einem großen Teil von den Medien beeinflusst, wenn nicht sogar diktiert – was bleibt dem bodenständigen vernunftgeleiteten Mensch auch anderes als sich an die „neutralen“ Quellen zu halten, die bereits bearbeiteten Informationen?

Umso größer ist der Schock nun, dass wir uns die ganze Zeit über geirrt haben sollen: So viele schwere Verbrechen, Morde mit rechtspolitischem Hintergrund sollen geschehen sein?

Sollen sich alle Bemühungen in Richtung eines Abwehrzentrums gegen linke anstatt gegen rechte Gewalt, wie vor einigen Jahren von Familienministerin Schröder angeregt, als gefährliche Unterschätzung der rechten Szene herausstellen? – Es sieht so aus.

Wir stellen fest: Extremistische Gewalt ist auch in unserer Zeit kein ausschließlich linkes Phänomen.

 

Vielleicht sollten wir langsam einsehen, dass politischer Extremismus in seiner äußersten Form immer bedeutet, dass die Gedanken- und Handlungsfreiheit der Extremisten beginnt in die Freiheit anderer – erst gedanklich, schließlich aber auch im tatsächlichen Leben – einzugreifen und sie dann gewollt zu beschneiden versucht, ganz egal, ob der Extremismus von rechts, links oder ganz anderen Ecken kommt; er bedeutet immer die krasse Abgrenzung einer gesellschaftlichen, ideologisch vereinten Gruppe gegen den Rest. Diese Abgrenzung geht im politischen Extremismus mit Feindbildern einher. Diese Feindbilder müssen am äußersten Rand einer ideologischen Überzeugung auf die eine oder andere Art eliminiert werden. Beispiele für dieses Verhalten finden wir in Deutschland im linken Spektrum z.B. in Form der RAF genauso wie im rechten Spektrum, z.B. sehr aktuell in Form des „Nationalsozialistischen Untergrund“.

 

Politischer Extremismus und Gewalt (aktiv wie passiv) gehören untrennbar zusammen. Gewalt ist dem politischen Extremismus immanent, egal, von welcher Seite sie ausgeübt wird.

Ich fordere kein NPD-Verbot. Das wird den politischen Extremismus nicht eindämmen.

Aber ich fordere

1. den Kampf gegen politisch motivierte Gewalt,

2. mehr Bildung und

3. eine Entspannung der sozialen Lage,

 

denn das sind die Zutaten, mit denen ein tolerantes Deutschland geschaffen werden kann.

 

Ein tolerantes Deutschland ist ein lebenswertes Deutschland!

Ich finde, unsere Heimat muss lebenswert sein – und deswegen muss extremistischer Gewalt aller Seiten endlich ein Ende gesetzt werden!

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 22. November 2011 um 20:42 Uhr
 
„Ab jetzt zählt s!“ PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Samstag, 19. November 2011 um 16:32 Uhr

Jusos-Freigericht hoch erfreut über den Start der Jugendumfrage.

Hoch erfreut nehmen die Jusos zur Kenntnis, dass die Verwaltung der Gemeinde Freigericht die Jugendumfrage auf den Weg gebracht hat. „Die Umfrage wird entscheidenden Einfluss auf die Jugendpolitik der kommenden Jahre haben“ erklären die beiden Juso-Sprecher Marius Höfler und Sascha Heising. Die Idee der Jugendumfrage geht auf den Vorschlag des SPD Gemeindevertreters Sascha Heising zurück, der dies im Sozialausschuss angeregt hatte. Letztlich konnte sowohl der Ausschuss als auch das Gemeindeparlament für die Idee gewonnen werden, stellen die Jusos zufrieden fest.
„Wir hoffen, dass die Jugendlichen rege von ihrer Stimme Gebrauch machen werden“, merkt Juso Tabea Schmid an. Bei den Jusos hofft man darauf, dass möglichst viele an der Umfrage teilnehmen und ein repräsentatives Ergebnis entsteht. Die Jugendlichen haben erstmals die Möglichkeit der Gemeinde Auskunft über ihr Freizeitverhalten und ihre Wünsche zu geben. Auch die Entscheidung zur Schaffung eines möglichen zentralen Jugendzentrums wird die Befragung beeinflussen. Die Jusos lösen damit einen Teil ihres Wahlprogramms ein. Hier hatte man als einzige politische Jugendorganisation eine klare Position bezogen und deutlich gemacht, dass man ein zentrales Jugendzentrum nur verfolgen werde, wenn sich dafür eine Mehrheit unter den Jugendlichen findet. „Das ist gelebte Bürgerbeteiligung“, erklärt Juso Susanne Wagner. „Es liegt nun in den Händen der Jugendlichen der Politik eine klare Richtungsanweisung zu geben“, ergänzt Juso Andreas Schneider abschließend.

Juso Pressedienst.

 
Jusos planen "Gaming-Event" PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Freitag, 07. Oktober 2011 um 16:36 Uhr

Die Jusos-Freigericht überlegen derzeit eine "Gaming"-Veranstaltung" auf die Beine zu stellen. Um eine Übersicht über das grundsätzliche Interesse zu erhalten starten die Jusos heute eine Online-Umfrage. Zur Auswahl stehen:

  • Eine klassische LAN-Party mit selbst mitgebrachten Rechnern (Netzwerkinfrastruktur wird gestellt) - ca. 20 €
  • Eine Konsolen-Party mit PS3, XBox und Co, auf großer Videowand im Tuniermodus mit diversen Spielen (FIFA 12, u.a.) - ca. 25 - 30 €
  • Eine Fun-Sportveranstaltung (Blackminton u.a.) - ca. 10 - 15 €

Aufgrund der hohen anfallenden Kosten werden alle Veranstaltungen nur durch Eintrittsgelder zu finanzieren sein. Die etwaigen Beträge sind oben nachgestellt. Deshalb fragen wir auch, ob ein Grundsätzliches Interesse besteht, aber der Einrittspreis zu hoch ist. Eine Mehrfachantwort ist leider nicht vorgesehen.

Beste Grüße

- eure Jusos

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 07. Oktober 2011 um 16:56 Uhr
 
Wahl zum Kinder- und Jugendparlament in Freigericht PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Freitag, 07. Oktober 2011 um 06:12 Uhr

Zunächst möchten wir Jusos-Freigericht den gewählten Kandidatinnen und Kandidaten unseren Glückwunsch aussprechen. Wir wollen aber auch betonen, dass wir von der Wahlbeteiligung mehr als enttäuscht sind. Durch die Ankündigung der Schulleitung der Kopernikusschule die Schüler aufgrund des 60. Geburtstages der Schulleiterin bereits um 11:15 nach Hause zu schicken wurde die Wahlveranstaltung mehr als torpediert. Die Wahlbeteiligung lag mit etwas über 5% deutlich unter der letzten von 23%.

Wir weisen daher auf einen offenen Brief des SPD Mitgliedes Anne Blobner an den Schulamtsdirektor hin.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 07. Oktober 2011 um 06:37 Uhr
 
Jusos verordnen sich arbeitsfreien Tag PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Freitag, 30. September 2011 um 20:17 Uhr

Jusos-Freigericht unternehmen Kanufahrt auf der Lahn.

F r e i g e r i c h t. Einen schönen Tag auf der Lahn legten sich die Freigerichter Jusos selbst auf. Der Beschluss dazu wurde beim Sommertreffen an der Kneipp-Anlage in Horbach gefasst. Die SPD stimmte zu und stellte ein großzügiges Budget bereit. Die Teilnahme war daher für alle kostenlos. „Wir haben das Thema Mitgliederpflege die letzten Jahre total vernachlässigt“, erklären die beiden Juso-Sprecher Marius Höfler und Sascha Heising „nun wollten wir einmal etwas an unserer Mitglieder zurückgeben“ erklären beide weiter. Damit schlagen die Jusos ein neues Kapitel auf, da ihrer Treffen sonst eher arbeitsintensive Diskussionsrunden sind.

Bei schönstem Paddelwetter starteten die Jusos in der Heimat von hessens SPD Vorsitzendem Thorten Schäfer-Gümbel in Gießen. Die An- und Abreise erfolgte mit Bussen und Bahnen. Mitten in Gießen startend führte die Route flussabwärts bis nach Wetzlar. Wieder in Gießen angekommen, ließen die Jusos bei einem herzhaftem Abendessen den ereignisreichen Tag ausklingen.  Die Arbeit wollen die Jusos unter anderem mit der Planung einer LAN-Party wieder aufnehmen. Davor soll aber, da noch etwas Budget übrig ist, eine kleine „Vor-Weihnachtsfeier“ organisiert werden. Die Überlegung „bowlen“ zu gehen steht dabei hoch im Kurs. „Wir wollen nochmal eine ruhige Kugel schieben, die Arbeit kommt bekanntlich von alleine“, erklären die Jusos abschließend.  
 
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